KLYO – Frühstück den ganzen Tag

Schon seit das KLYO eröffnet hat, wollten wir es endlich mal testen.

Das feine, kleine Lokal liegt direkt in der Urania mit einem wunderbaren Blick über den Wiener Donaukanal.

In der warmen Jahreszeit, kann man den Ausblick natürlich auch outdoor – direkt in der Sonne genießen.

Also deklariertes Frühstücks-Lokal bieten sie hausgemachte Speisen & Getränke, die fast ausschließlich von regionalen Anbietern stammen. Grundsätzlich für mich also kein Halten mehr, um das Klyo zu testen.

Das helle Ambiente im modernen, reduzierten Interieur mit Grünpflanzen lädt auf alle Fälle ein. Das junge Team ist bemüht. Jedoch hatten wir das Gefühl, dass das Service-Team bei unserem Besuch etwas überfordert war. Trotz alledem aber ein reibungsloser Ablauf.

Vom Frühstücksangebot war ich dann allerdings etwas enttäuscht. Ein Lokal, das ganztägig Frühstück anbietet, sollte meiner Meinung nach etwas mehr Auswahl bieten. Neben 3 pikanten Frühstücksbroten und ein paar Eierspeisen, gab es nur Süßes auf der Karte. Da wir eben eher die pikanten Frühstücker sind, haben wir uns also für „Das Grüne“ (€ 9,20) und „Das Geräuchterte“ (€ 10,20) entschieden. Natürlich mit Kaffee dazu, der nicht im Frühstückspreis enthalten war.

Auch wenn die Sauce Hollandaise zu viel Säure erwischt hat, war es geschmacklich ok. Nicht herausragend, aber ok. Ev. lag’s nur an der Tagesverfassung. Trotzdem würde ich sagen, dass es mir preislich für das, was es war zu teuer gelegen ist.

 

Mein Fazit zu Klyo:

Schönes Lokal mit tollem Ausblick. Im Sommer sicherlich top gelegen. Bei mehr Frühstücksangebot (vor allem im pikanten Bereich), wäre meine Begeisterung aber klar größer.

 

Website: https://www.klyo.at

Öffnungszeiten: MO-SO, 09.00 – 01.00 Uhr

Adresse: Uraniastraße 1, 1010 Wien

REZEPT: KARAMELL-CHEESECAKE

Ich darf gut und gerne behaupten, dass Cheesecakes zu meinem absoluten Lieblings-Kuchen gehören. Super saftig und wenig Teig – eine Masse aus Frischkäse und Topfen als Basis für die verschiedensten Variationen. Ob mit Früchten, Schokolade oder Karamell verfeinert … der kulinarischen Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. #nomsi

Also habe ich mich dieses Wochenende auch mal über eine Cheesecake-Version mit leicht salzigem Karamell darüber getraut. Ich wollte zwar eine Art Karamell-Spiegel machen, aber leider hat der Kuchen den Großteil davon wieder aufgesogen. Was absolut kein Schaden war, aber hübscher wär’s wohl anders gewesen.

karamell-cheesecake.jpg

Karamell-Cheesecake

 

Auch egal – solange der Cheesecake schmeckt! 😉

Das Grundrezept für Cheesecake dazu findet ihr HIER!

Zutaten für die leicht salzige Karamell-Creme benötigt ihr:

  • 100 g Zucker
  • 125ml Schlagsahne
  • etwas Wasser
  • etwas Salz

Für die Creme den Zucker in einem Topf erhitzen bzw. karamellisieren und zwar bis er hellbraun geworden ist. Mit etwas Wasser und Schlagobers aufgießen und glatt rühren. Alles zu einer cremigen Konsistenz einkochen lassen, eine Prise Salz dazu und dann kurz kaltstellen.

Danach auf dem Cheesecake verteilen und ab damit ins Rohr! So hab ich es am Wochenende gemacht.

Ev. bleibt der Spiegel erhalten, wenn er nach dem Backen erst aufgetragen wird. Werde ich demnächst aber mal ausprobieren und hier gerne ergänzen.

Gutes Gelingen und ich freu mich wie immer über Feedback!

Das Beste an Halloween?

Das ist meiner Meinung nach der frische Allerheiligen-Striezel am nächsten Morgen. Und am liebsten mit der homemade Erdbeermarmelade! #nomsi

Den hat Papa wie alle Jahre aus dem Boogieland (aka Burgenland) mitgebracht. Danke, Papa! 

REZEPT: Austernpilze mit Süßkartoffelpüree + Dip

Ein lieber Freund von mir hat mir gestern frische Austernpilze von seiner Pilzernte von Hut & Stiel vorbei gebracht.

Austernpilze

Ich bin ja ein Riesen-Fan von selbst gezogenen Zutaten und hab mich dementsprechend über die tollen Pilze gefreut. Diese Austernpilze werden bei Hut & Stiel wie andere Speisepilz-Sorten auch in Kaffeesatz gezüchtet. Dieser Kaffeesatz wird in hiesigen Kaffeehäusern und Restaurants nicht – wie sonst meistens weggeworfen, sondern gesammelt und als Nährboden für die Pilzkultur verwendet. Da der Kaffee ja meist bereits eine lange Reise hinter sich hat bis er bei uns in die Tassen kommt, hat das Konzept nicht nur einen tollen nachhaltigen Aspekt – dazu schmecken die frischen Pilze ausgezeichnet – und das bei einem sehr kurzen Transportweg.

So schöne Austernpilze wollen auch adäquat verarbeitet werden. Ich hab mich für die gebackene Variante mit Dip entschieden und dazu gab’s hausgemachtes Süßkartoffelpüree. #nomsi

Austernpilze & Süßkartoffelpüree

Das einfache Rezept für dazu findet ihr wie immer hier.  Weiterlesen

REZEPT: Kichererbsen-Puffer mit Sauerrahm-Dip

Die neue Rezept-Beilage der MAXIMA hatte dieses Mal einen konkreten Veggies-Fokus – quasi alles rund um’s Gemüse! Darin war auch ein Rezept für Kichererbsen-Küchlein. Die Grundlage klang super lecker, aber da sehr spontan, musste ich das Rezept etwas adaptierten bzw. an den Inhalt meines Kühlschranks anpassen.

Und das kam dabei raus: Kichererbsen-Puffer mit Sauerrahm-Dip! #nomsi

Kichererbsen Puffer

Kichererbsen-Puffer

 

Das einfache und schnelle Rezept findet ihr hier! 👇

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MARI’s METCHA MATCHA: Verliebt in japanisches Essen!

Ich kann gut und gerne behaupten, dass ich asiatisches Essen liebe… ja, LIEBE. ❤
Diese Woche hat mir die liebe Katie eines ihrer Lieblings-Asialokale in Wien gezeigt: Mari’s Metcha Matcha!
Das Lokal an sich ist klein, aber fein. In diesem nettem japanischem Ambiente lässt es sich extrem lecker und authentisch speisen. Von japanischen Tapas wie  über Nudelsuppen mit Udon/Soba/Ramen bis hin zu Onigiri von der Theke man kann hier nichts falsch machen! #nomsi
Gut Ding braucht Weile. Ja, man muss hier schon etwas Zeit einrechnen, denn hier wird frisch gekocht und mit Liebe zubereitet. Und das braucht eben etwas Zeit.
Zudem kann man hier neben kulinarischen Genüssen auch super hübsches, japanisches Handwerk shoppen. Also wenn man vor hat auch zuhause authentisch japanisch zu speisen, kann man sich hier gleich Schüsseln und Co zulegen.
Tipp:
Wenn es das Wetter zulässt, empfiehlt es sich im unsagbar schönen und grünen Pawlatschen-Hof zu speisen! Der ist einfach zuuuu schön!
Danke an meine liebe Katie für den Tipp… jetzt weiß ich auch endlich, warum du dieses Lokal immer so abfeierst! Ich feiere jetzt auch mit! 😉
Neustiftgasse 7
1070 Wien

 

Mein 1. Tiramisu – peinlich, aber wahr

Ich muss ja sagen, für ein gutes Tiramisu würde ich so manch andere Leckerei sofort beiseite schieben. Mmmh, mit frischem Café Latte dazu… kann schon herrlich sein.

Mir ist jedoch am Wochenende bewusst geworden, dass ich noch NIE selbst Tiramisu gemacht hat. Ernsthaft jetzt? Mein Freund konnte es auch nicht glauben. „Was, du hast wirklich noch nie Tiramisu selbst gemacht? Das kann ich bei dir ja gar nicht glauben!

Ja… musste ich gestehen, aber ich hatte mich in der Sekunde dazu entschlossen, den Obstkuchen um ein paar Tage zu verschieben und das Wochenende ganz meinem 1. Tiramisu zu widmen. Kochbücher und Blogs gewälzt und mich für ein klassisches Tiramisu mit – für meine Verhältnisse – Unmengen an Mascarpone entschieden. Da sag ich nur Bye Bye, Bikinifigur!

Tiramisu

Mein 1. Tiramisu

Es hat gut ausgesehen. Es hat auch ganz gut geschmeckt. Jedoch war’s mir einfach viiiiiel zu mächtig. Aber solang’s meinem Schatz (= der Süße von uns beiden) gut schmeckt, kann ich nicht viel falsch gemacht haben! 😉