Food Travel: Madrid

MADRID 2015

Wie schon angekündigt hier nun – trotz einiger Verspätung, die mir hoffentlich verziehen sei – mein Update zu unserer Madrid-Reise. Anfang April war ich mit meinem Darling in Madrid – endlich mal. Stand ja eh schon ewig auf dem Reiseplan. Und wie immer war ich auf die kulinarischen Erlebnisse, die dort auf mich warten würden, gespannt. Neben Klassikern wie Tapas, Paella & Co. muss ich sagen, bietet Madrid auch allerhand Auswahl an veggie/vegan Restaurants und Take Aways.

Wir haben in Malasaña gewohnt – dem angeblichen Hipster District von Madrid. Die Auswahl der Restaurants war in Anbetracht der Sache, dass wir ja nur ein paar Tage vor Ort waren wahrlich eine Herausforderung. Vor allem die kleinen unscheinbaren Läden, die Selbstgemachtes anboten, hatten es mir angetan.


Food Tipp – Tag #1:

Am Nachmittag im Hotel angekommen, haben wir uns gleich aufgemacht unsere Umgebung bzw. unser „Grätzel“ zu erkunden. Und da man bei dem wunderbaren Wetter gerne auch mal in der Sonne verweilt, haben wir uns gleich mal ein nettes Café gesucht. Leider hatten außer uns genug andere Leute auch diesen Plan und jegliche Tische im Freien waren besetzt. Auf der Suche nach einer Alternative sind wir dann auf dieses wundertolle kleine Café gestoßen mit dem Namen „Happy Day“. Und der Name ist Programm, angesichts der Tatsache, dass dieses Lokal einen zum Lächeln bringt bei der schier unendlichen Auswahl an selfmade Cupcakes und Kuchen. #nomsi

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Nach Minuten – gefühlten Stunden – der Qual der Wahl endlich eine Entscheidung getroffen und das Ganze dann noch mit einem super leckeren Iced Chai Latte abgerundet. Auf in die Sonne, ihr Zuckerjunkies!

UND…Für den kleinen Snack unterwegs schaut mal in einer Tako Away Filiale vorbei und probiert die super leckeren Nachos mit Käse und Guacamole. Ein genialer kleiner warmer Snack für nur knapp € 1,-! #nomsi

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Food Tipp – Tag #2: 

Bei Citytrips gibt es bei mir kaum einen Tag unter 8 Stunden Fußmarsch durch die jeweilige Stadt. Öffentliche Verkehrsmittel werden großteils außen vor gelassen, weil sich ne Stadt zu Fuß ja deutlich besser erkunden lässt und man auf diesem Wege auch auf kleine feine kulinarische Geheimtipps abseits großer Einkaufs- und Touristraßen stoßen kann.

Dazu zählt auch B13 – ein kleines unscheinbares Lokal – aber einer DER Tipps für alle Veggies und Vegans. Die Karte (gibt’s in spanisch + englisch) ist überschaubar, aber hat trotzdem einiges zu bieten. Auch wenn die Verständigung auf englisch etwas schwer fällt, sie bemühen sich sehr, sind super zuvorkommend und extrem nett. Mit Händen und Füßen zu kommunizieren, macht manchmal auch ganz schön Spaß. 😉

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Wir haben probiert:

-) Vorspeisenteller gab’s auf’s Haus

-) Combo Platter: Chickenburger, Onion Rings, Hummus

-) Double Cheeseburger mit Fries

-) Club Mate + 1x Laimon Fresh

-) Kuchen des Tages: „Creme-Caramel“

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Und das ganze für knapp € 20,- für uns 2 super gesättigte und dementsprechend happy People!


Food Tipps – Tag 3:

Unweit des Plaza del Sol haben wir beim Durchforsten der Gassen ein super feines Lokal gefunden à Retrogusto. Es war noch am Vormittag und deshalb recht ruhig. Das Personal war super lieb und offen. Wir haben sogar erfahren, dass der Chef schon mal in Österreich gelebt und gearbeitet hatte. Und weil es so nett war und es noch dazu free Wi-Fi gab, haben wir uns dann gleich mal auf einen Kaffee rein gesetzt. Und beim Zahlen hat’s mich dann fast aus den Socken geworfen – Café Latte um € 1,30! Irre! Link: Bar Retrogusto

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Am Abend mussten wir uuuunbedingt noch Mal ins B13. Eben weil’s so lecker war und wir am Vortag nicht annähernd alles getestet haben, was wir eigentlich wollten. Lalala… #nomsi

Dieses Mal gab’s:

-) Gebackene Calamari mit Brot + Dip

-) Combo Platter (Burger + gebratener Paprika + Hummus + Brot)

-) Dürüm Kebab mit Seitan + Fries

-) Frixen Cola

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Auf Kuchen wurde zu Gunsten von leckerem Eis am Heimweg verzichtet. 😉


Food Tipps – Tag #4:

Unser letzter Tag in Madrid war leider nicht von schönem Wetter geprägt, aber auch bei Schlechtwetter hat Madrid seine Möglichkeiten. Wir haben uns den Mercado de San Miguel gegeben. Der Place to be für alle, die das Indoor-Marktleben lieben und gerne genießen. Aufgrund des Schlechtwetters hatten natürlich auch andere Leute diese Idee und es war gerammelt voll. Zwar etwas stressig, aber das Angebot an allerhand Leckereien wie Tapas, Paella, Fisch, guten Weinen und Likören tröstet ganz gut darüber hinweg. Und Tapas in dieser Atmosphäre schmecken gleich noch besser, weil man sich mitten im Leben der Madrilenen fühlt.

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Am Abend fiel unsere Wahl auf ein sehr nettes und unscheinbares indisches Restaurant namens Shapla.

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Es gibt günstige Kombi-Menüs mit viel vegetarischer Auswahl. Die Kellner sind sehr auf Zack und lassen sich auch bei großem Andrang nicht aus der Ruhe bringen. Das Essen war sehr sehr lecker und zum Abschied wurden wir von unserem Kellner – der sich irrsinnig gefreut hat, dass er sein Englisch endlich wieder anwenden durfte – herzlich gedrückt und verabschiedet. Super nice.

Dann ging’s leider auch schon wieder nach Hause. Aber sehr schön war’s. Ich würde die Stadt der Madrilenen jedem Food Lover weiter empfehlen.

Aber falls ihr demnächst mal in Madrid seid und ein paar meiner Tipps selbst testet, ich würde mich über euer Feedback freuen. Bis dahin HASTA PRONTO!

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